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Online-Veranstaltung 29.04.2021 17:00 - 20:00

Veranstaltungsort:

wird noch bekannt gegeben

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#Classmatters.

Klassismusforschung zwischen Wissenschaft und Aktivismus

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose oder wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klassismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld.
Häufig wird in Diskussionen zu Klassismus der weiße Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rassismus erfahren, von Klassismus betroffen. 

In diesem Workshop wird es um eine Einführung in den Klassismus Begriff gehen und es werden Möglichkeiten intersektionaler Klassismusforschung diskutiert.

Zur Referent*in:

Francis Seeck ist Geschlechterforscher*in, Kulturanthropolog*in und Antidiskriminierungstrainer*in und arbeitet zu den Themen Klassismus und geschlechtliche Vielfalt. Zurzeit ist Francis Seeck Vertretungsprofessor*in an der Hochschule Neubrandenburg im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung. 2020 erschien der Sammelband „Solidarisch gegen Klassismus“, den Francis gemeinsam mit Brigitte Theißl bei Unrast herausgab. Die Dissertation „Care trans_formieren. Eine ethnographische Studie zu trans und nicht-binärer Sorgearbeit“ erscheint im Sommer bei Transcript.

Anmeldung mit dem Betreff "Klassismus": laura.baeumel(at)edu.uni-graz.at

Die Anmeldung ist verbindlich und die Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

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