Der Verein „Freunde des Volkskundemuseums“ lädt in Kooperation mit dem Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Karl-Franzens-Universität Graz herzlich zum Vortrags- und Diskussionsabend ein.
Der Übergang in die Pension konfrontiert Menschen mit einer Neustrukturierung ihres Lebens.
Beginnend beim individuellen Prozess der Pensionierung über die spezifischen Veränderungen der Freizeitgestaltung bis hin zur Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit beleuchtet Karin Graf-Boyko aus kulturanthropologischer Perspektive die Erlebnisse, Gedanken, Wünsche und Bedürfnisse von pensionierten Frauen und Männern in Bezug auf deren Arrangement mit der neu verfügbaren Zeit und dem Altern.
Karin Graf-Boyko absolvierte ihr Bachelor- und Masterstudium am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Karl-Franzens-Universität Graz. Gleichzeitig war sie dort als studentische Mitarbeiterin tätig. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit stand die Untersuchung materieller Kultur in Erbvorgängen auf Bauernhöfen des 18. Jahrhunderts im Zentrum. Bei ihrer Masterarbeit erforschte sie das Zeitempfinden von Menschen in Pension. Ihr Ziel ist es, im kulturanthropologischen Bereich tätig zu bleiben.
Info: +43-316/8017-9899
www.volkskundemuseum.at
Eintritt frei!
Keine Anmeldung erforderlich.